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FCL: Endlich Heimsieg über SG Büdingen

Nach langen Jahren der Dürre konnte der FC Landtag NRW, angeführt von Capitano Sören Link, endlich wieder einmal gegen die SG Büdingen 05 gewinnen. Schauplatz war das Paul-Janes-Stadion in Düsseldorf, das sich mit sattem, sehr gut bespielbarem Grün präsentierte. Der FCL kam anfänglich besser ins Spiel, bald aber war dieses ausgeglichen, mit guten Chancen für beide Seiten. Beide Teams demonstrierten hohe Fußballkunst – sowohl mit spektakulären Einzelleistungen im Defensiv- wie im Offensivbereich als auch mit harmonischem Mannschaftsspiel. Dann aber ging der FCL in Führung. Nach einer gelungenen Kombination über den linken Flügel bewahrte Willi Nowack die Übersicht und passte quer zu Jan Vieweger, der aus wenigen Metern keine Mühe hatte einzunetzen. Das Tor verlieh dem Spiel des FCL noch mehr Sicherheit. Trotzdem fiel das 2 – 0 überraschend: Ein Schuss aus 18 Metern, der sich ins Büdinger Tor senkte. Und dann sogar das 3 – 0 – eine tolle Einzelleistung von Jan Vieweger, der am Sechzehner herumkurvte, aus der Drehung abzog und den Ball wunderschön in den langen Torwinkel zirkelte. Das wollten und konnten die Oberhessen nicht auf sich sitzen lassen. Noch vor der Pause hatten sie eine Riesenchance in einer Eins-zu-Eins-Situation. Aber FCL-Torhüter Rene Markgraf reagierte im Stile eines Klasse-Keepers und ließ den möglichen Anschlusstreffer nicht zu. Nach der Pause aber packte die SG Büdingen endgültig den oberhessischen Schlaghammer aus und brachten den FCL-Kasten immer wieder in höchste Not. Aus einer starken Abwehr mit dem eisenharten Eberhard Bühler, dem feinen Techniker Hans Kaufmann, dem semmelblonden Terrier Otto Köhler drehten sie, angetrieben von Katschi Marek, Cristoph Durchardt und Andreas Vierrath, mächtig auf. Die FCL-Defensive mit Carsten Herlitz und Wolfgang Euteneuer im Zentrum hatte Schwerstarbeit zu verrichten, sie wankte ab und zu unter dem enormen Druck, so dass sich Lücken auftaten. Aber die sonst so abgebrühten und coolen oberhessischen Jungs zeigten dieses Mal Nerven und vergaben eine Reihe ausgezeichneter Einschussmöglichkeiten. Während beim FCL die Beine nun schwerer und schwerer wurden, brachte das 1 – 3 durch einen von Andreas Philipps verwandelten Elfer frischen Wind in die Büdinger Reihen. Und nach dem 2 – 3, erneut durch Philipps, mobilisierte die SG alles, um noch zu einem Unentschieden oder gar zu einem Sieg zu kommen. Ein wegen Abseits nicht gegebenes Tor und ein auf der Linie tanzender Ball, den etliche Büdinger bereits hinter der Linie im Tor gesehen hatten, erhitzten kurzzeitig die Gemüter. Gekämpft wurde bis zum Schlusspfiff. Allein der Fußballgott wollte dieses Mal einen Sieg des FCL. Es blieb trotz aller Turbulenzen im FCL-Strafraum letztlich beim 3 – 2

 
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