Aber all diese personellen Rückschläge
steckte der FC Landtag vorbildlich weg. Torhüter Christoph Dicke
strahlte eine beinahe unheimliche Ruhe aus und dirigierte seine Vorderleute.Fein
ausgeklügelt hatte der FCL sein abwehr-Bollwerk aufgebaut
mit Bernhard Tenhumberg, Wolfgang Hüsken, Heinz Sahnen, Wolfgang
Euteneuer, Jörg Krause, Bernd Heimfahrt und Hans Zinkann.
Die elastische Abwehr traf auf starke Moskauer Angreifer. Im Mittelfeld
zogen Norbert Stiens, Enatz Fietz, Leiter des Hotels in dem der FCL
sehr gut untergebracht war, Jupp Föhles und Dirk Schüttrumpf
die Fäden und überraschten durch verwirrende Laufwege. Und
im Sturm erschütterten die FCL-Spitzen Günter Langen, willi
Nowack und Werner Mayer ein ums andere Mal die Duma-Abwehr. Das Match
wogte auf dem vom Tau nassen Rasen hin und her. Je nach Spielsituation
schaltete der FC Landtag von rustikal auf filigran um.
Und dann war es soweit. Mitte der zweiten Halbzeit drang Willi Nowack,
der weiße Brasilianer in den Reihen ds FCL, in den gegnerischen
Strafraum ein, umtanzte ein, zwei Russen, der dritte entging dem Taumeln
ins Nichts nur dadurch, dass er dem FCL-Mittelstürmer die Beine
wegzog: Elfmeter Wolfgang Euteneuer wuchtete den Ball unhaltbar
in die Maschen.