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Spiele gegen die Duma aus Moskau bleiben unvergessene Erlebnisse
  Mit einer Geste des Triumphs streckte FCL-Spielführer Günter Langen den Pokal aus blauem Kristall in den hellen Moskauer Himmel. Der FC Landtag hatte den Pott. Es war nicht das einzig Positive dieser internationalen Begegnung im grandiosen Luschniki-Stadion.

Angefeuert von einer fussballbegeisterten Menge legten die Teams der Moskauer Stadt-Duma und des FC Landtag NRW im Sauseschritt los. Dabei musste der FCL auf Franz-Josef Pangels verzichten, der sich beim Aufwärmen eine schmerzhafte Adduktorenverletzung zugezogen hatte. Schade – denn seine Blutwerte waren voll in Ordnung und ließen ein verheißungsvolles Debut erwarten. Zu allem Überfluss erwischte es dann auch noch nach weiteren fünf Minuten Werner Jostmeier aus der Abwehr-Viererkette des FC Landtag: Zerrung. Schuld daran war die lange Aufwämphase, die sich die Spieler selbst auferlegt hatten, nicht daran denkend, dass sie an den Rand der totalen Erschöpfung getrieben wurden.

 

Aber all diese personellen Rückschläge steckte der FC Landtag vorbildlich weg. Torhüter Christoph Dicke strahlte eine beinahe unheimliche Ruhe aus und dirigierte seine Vorderleute.Fein ausgeklügelt hatte der FCL sein abwehr-Bollwerk aufgebaut – mit Bernhard Tenhumberg, Wolfgang Hüsken, Heinz Sahnen, Wolfgang Euteneuer, Jörg Krause, Bernd Heimfahrt und Hans Zinkann.

Die elastische Abwehr traf auf starke Moskauer Angreifer. Im Mittelfeld zogen Norbert Stiens, Enatz Fietz, Leiter des Hotels in dem der FCL sehr gut untergebracht war, Jupp Föhles und Dirk Schüttrumpf die Fäden und überraschten durch verwirrende Laufwege. Und im Sturm erschütterten die FCL-Spitzen Günter Langen, willi Nowack und Werner Mayer ein ums andere Mal die Duma-Abwehr. Das Match wogte auf dem vom Tau nassen Rasen hin und her. Je nach Spielsituation schaltete der FC Landtag von rustikal auf filigran um.

Und dann war es soweit. Mitte der zweiten Halbzeit drang Willi Nowack, der weiße Brasilianer in den Reihen ds FCL, in den gegnerischen Strafraum ein, umtanzte ein, zwei Russen, der dritte entging dem Taumeln ins Nichts nur dadurch, dass er dem FCL-Mittelstürmer die Beine wegzog: Elfmeter – Wolfgang Euteneuer wuchtete den Ball unhaltbar in die Maschen.



Das Foto zeigt von links die Akteure: den Präsidenten der Stadtduma Vladimir Platonov, FCL-Spielmacher Norbert Stiens, einen weiteren eisenharten russischen Abwehrspieler, FCL-Präsident Günter Langen sowie Jürgen Coße.

 

Getreu dem Motto “das Team ist der Star“ stand die Mannschaft nun kompakt im Raum, ein geschlossenes Ganzes, das die taktischen Anweisungen des Trainer, der nach wie vor unser vollstes Vertrauen hat, nahezu bruchlos umsetzte. Allerdings, das weiß nun jedes Kin, geht das nur in dem Maße, wie es der Gegner zulässt.Womit wir bei der Überleitung zum Schlussakkord sind.Nach diesem Elogen des Lobes soll nun auch das nicht zu kurz kommen, was selbst nach einem solchen Spiel verbesserungswürdig ist.

  Das Ergebnis: FC Landtag 1 – Moskauer Duma 4. Bei dem wunderbaren Bankett im VIP-Saal des Lushniki-Sportpalastes konnte der FC Landtag dann wieder seine speziellen Stärken voll und ganz zur Geltung bringen.
Aus der Begegnung FC Landtag NRW gegen die Stadtduma Moskaus vom 20. April 2002 im Essener Georg-Melches-Stadion.Die Szene spiegelt die Dynamik, Einsatzfreude, aber auch die fußballerische Eleganz des Spiels wider, das der FC L erst in den Schlussminuten durch ein Tor des Essener Abgeordneten Willi Nowack mit 2 : 1 für sich entscheiden konnte. Mitte der ersten Hälfte waren die Russen durch einen sehenswerten Schuss in Führung gegangen. Kurz vor der Pause hatte Jürgen Coße für den FCL ausgeglichen.


 
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