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Deutsch-Baltische Parlamentariergruppe in Litauen
FCL schlägt sich gut gegen Team des Seimas
Litauen, seit einem Jahr Mitglied der EU, war das Reiseziel der deutsch-baltischen Parlamentariergesellschaft des Landtags NRW, verstärkt durch das Team des FCL. Nach einer verspäteten, aber deshalb um so abenteuerlichen Zusammenführung der Delegationsmitglieder in Frankfurt/Main, über deren Details sich der Chronist als ursächlich Betroffener in Schweigen hüllt, ging es per Flugzeug in die litauische
Hauptstadt Vilnius. Dort warteten Termine mit dem Goethe-Institut
und der Konrad-Adenauer-Stiftung, mit dem quirligen deutschen Botschafter, im litauischen Parlament, dem Seimas, auf der Stadtverwaltung von Vilnius sowie im Sozial- und Arbeitsministerium
auf die NRW-Gruppe.

Später gehörten auch Kietaviskes und Birstonas und die Hauptstädte der Vergangenheit Trakai und Kaunas zum gutgefüllten Programm der Delegation. Die schmucken historischen Zentren der beiden Städte bzw. die Burg von Trakai präsentierten sich den Gästen aus Nordrhein-Westfalen im Sonnenschein, ansonsten aber herrschte noch "Väterchen Frost". So waren die Seen zur Freude der zahlreichen Eisfischer noch mit einer dicken Eisdecke bedeckt;
in den Wäldern lag der Schnee noch zentimeterhoch.


Das war auch der Grund dafür, dass der sportliche Höhepunkt der Reise, das Match gegen das Team des litauischen Parlaments, in die Halle verlegt wurde. Schnell mussten für die NRW-Kicker noch hallentaugliche Schuhe besorgt werden. Der FCL konnte eine starke Mannschaft aufbieten mit den Korsettstangen Günter Langen, Jan Söffing, Werner Jostmeier, Thomas Mahlberg, Bernhard Tenhumberg, Werner Lohn und Willi Nowack. Trotzdem geriet der FCL durch eine tückische Bogenlampe, nach der sich Keeper Jürgen Wellmann vergeblich streckte, in Rückstand. Prompt erhöhte das Team die Drehzahl und drängte vehement auf den Ausgleich. Dieser fiel nach einer klassischen Zick-Zack-Kombination zwischen Jürgen Cosse und Thomas Mahlberg. Dieser legte klug fast von der Torauslinie auf, und Jürgen Cosse hatte keine Mühe zu vollenden.

Nun hatte der FCL Oberwasser - spielerisch wie kämpferisch. Knipser Willi Nowack gelang das in der Halle seltene Kunststück eines Kopfballtores: Eine Ecke wuchtete er in der Manier von Schädel-Harry unter die Latte. Die Freude währte nicht lange, die Litauer schlugen zurück, ein harter Flachschuss rauschte ins FCL-Netz.Das NRW-Team jedoch wollte sich angesichts seiner Überlegenheit nicht mit dem Auswärts-Unentschieden zufrieden geben, entblößte seine Abwehr und wurde bitter bestraft. Zwei Minuten vor Abpfiff fingen die Litauer einen FCL-Angriff ab und konnten tatsächlich erfolgreich den Siegtreffer zum 3 - 2 erzielen. Das verzweifelte Anrennen des FCL nutzte nichts mehr, das Team konnte jedoch mit der gezeigten Leistung zufrieden sein.

 
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